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In Langenzenn wird mehr Strom produziert als verbraucht

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22. Aug. 2019 –

Dank Sonne, Wind, Biogas und Wasserkraft produzieren wir im Stadtgebiet Langenzenn bereits mehr Strom als wir brauchen!

CO2-Emission: 0,00 Gramm

Es ist noch keine zwanzig Jahre her, da trat am 01.04.2000 das EEG = "Erneuerbare Energien-Gesetz" in Kraft. Beschlossen wurde es von der ersten Rot-Grünen Bundesregierung unter Kanzler Gerhard Schröder und Vizekanzler Joschka Fischer. Damals war es für viele Menschen absolut utopisch, Strom in Langenzenn zu produzieren. Noch dazu "dezentral" und "lokal" und "erneuerbar" und in "Bürgerhand". Dies schien damals unverschämt und unerhört. Stadtwerke und Energieversorger wehrten sich genen derartige Energieerzeugeranlagen.

Jetzt, im Jahr 2018/2019, produzieren die Bürger von Langenzenn bereits so viel CO2-freien Strom, dass sie diesen Strom sogar verkaufen und in die ganze Welt exportieren.

Unsere lokale Stromproduktion im Jahr 2018:

Produziert

in Langenzenn mit Burggrafenhof
in kWh

in den
Aussenorten
in kWh

Gesamt:

Solarenergie

6.291.442

6.130.294

12.421.736 kWh

Windenergie

0

49.561.396

49.561.396 kWh

Biomasse

3.812.280

4.941.045

8.753.325 kWh

Wasserkraft

40.269

59.128

99.397 kWh

Gesamterzeugung:

10.143.991

60.691.863

70.835.854 kWh

Gesamtbezug:

33.299.974

11.531.228

44.831.202 kWh

Unser Stromüberschuss 2018 aus Langezenn für die Welt:rund26.000.000 kWh

Wie haben wir das geschaft?

Ganz einfach: mit einem EEG und vorallem durch engagierte Bürger in Langenzenn und Umgebung. Sie investierten in Maschienen und Anlagen zur Umwandlung natürlicher Strahlungs-, Wind-, Wasserenergie oder Faulgase in elektrischen Strom. Einen Großteil der Enerigeumwandlung entfielh auf wenigen Windräder z.B. bei Laubendorf oder Kirchfembach. Großfächen-PV-Anlagen in Langenzenn und Kirchfembach tragen auch erheblich dazu bei.

Das reicht für mehr als 20.000 Haushalte:

Legt man den statistischen Stromverbrauch von ca. 3.500 kWh für einen 4-Personen-Haushalt zu Grunde lassen sich mit diesen 70,84 Mio. kWh ca. 20.200 Haushalte mit regenerativem Strom versorgen. Pro Jahr werden dadurch ca. 46.335 Tonnen klimaschädliche Kohlendioxid-Emissionen im Gebiet Langenzenn vermieden (Berechnung nach Zahlen des Frauenhofer-Instituts 2013 - diese Berechnungen beziehen auch die sekundär entstehenden CO2-Emissionen durch Anlagenbau, Stromverteilung, Stromhandel im EEG mit ein ).

Wie gehts weiter?

Wir müssen uns weiter dafür engagieren. Derzeit haben wir in Deutschland kein attraktives EEG. Es gibt kaum einen Zubau an Anlagen für Erneuerbare Energien. Ab 2021 werden die ersten EEG-Anlagen aus dem Jahr 2000 aus dem EEG entlasen. Diese Stromproduzenten haben dann keine Preisstabilität mehr. Es besteht das Risiko, das einiger dieser "Post-EEG" Anlagen sogar zurückgebaut und demontiert werden.

Unverständlich ist, warum die Stadtwerke Langenzenn in Ihren Stromtarifen neben dem Tarif "Zenna-Öko" (Stromversorgung mit 100% Erneuerbare Energien) noch immer Stromtarife mit Kohlestromanteil anbietet? Wir machen uns dafür stark, dass die Stadt Langenzenn - Stadtwerken ausschießlich Tarife mit zertifizierten 100% Ökostrom anbietet. Die Fürther Infra tut dies bereits. Wir hinken hinter her.

 

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